Towards Informational Sustainability: Grasping the Co-Productionist Nature of Digitalization and Sustainability
Das Projekt „Towards Informational Sustainability: Grasping the Co-Productionist Nature of Digitalization and Sustainability“ erforschte die Verbindungen von Digitalisierung und Nachhaltigkeit.
Hintergrund
Mit Blick auf die soziomateriellen Infrastrukturen, die digitale Gesellschaften aufrechterhalten, wurde das Konzept der informationellen Nachhaltigkeit als Forschungsagenda skizziert. Dieses bezog sich auf den langfristigen öffentlichen Wert und gesellschaftlichen Nutzen von Automatisierungstechnologien wie KI, statt Fragen der technischen Versprechen zu thematisieren.
Mit dem Konzept der informationellen Nachhaltigkeit problematisierten wir bestehende digitale Informations- und Wissensinfrastrukturen, fokussierten individuelle und kollektive informationelle Selbstbestimmung und untersuchten die Bedingungen, unter denen bestimmte Formen digitaler Infrastrukturen (nicht) entstehen bzw. sich (nicht) verfestigen.
Durch die Thematisierung der Praktiken, durch die Informationssysteme konzipiert, betrieben und repariert werden, möchten wir den Fachdiskurs sowie öffentliche Debatten erweitern.
Ziel
Das primäre Ziel bestand darin, eine Forschungsagenda zu entwickeln, um die komplexe Beziehung zwischen Digitalisierung und Nachhaltigkeit besser zu verstehen und damit die interdisziplinäre Forschung am Weizenbaum-Institut sowie darüber hinaus voranzubringen. Für den öffentlichen Diskurs sollte ein breiter und informierter Austausch darüber angestoßen werden, wie Gesellschaften heute und in Zukunft mit Informationsverarbeitung umgehen.
Im Rahmen des Projektes fanden zwei interdisziplinäre Workshops sowie eine öffentliche Veranstaltung statt. Zu der Veranstaltung „Sustainable AI: Narratives and Impacts“ finden Sie hier mehr Informationen, eine Aufzeichnung der Vorträge und ein Interview mit Paris Marx (auf Englisch).