Forschungssynthesen

Die Forschungssynthesen bereiten den aktuellen und allgemeinen Stand der wissenschaftlichen Forschung zu zentralen Fragen für Zielgruppen in Wissenschaft und Gesellschaft umfassend, interdisziplinär, systematisch und verständlich auf. Wo möglich, werden Handlungsempfehlungen, Stellungnahmen und Schlussfolgerungen für die digitale Praxis bereitgestellt.

Im Wissenschaftssystem gibt es wenig Anreize für Forschungssynthesen. Obwohl ein erheblicher Bedarf dafür besteht, werden solche Studien deshalb selten verfasst werden. Das Weizenbaum-Institut versteht den Transfer in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft als einen integralen Bestandteil seines Auftrags.

Die Forschungssynthesen sollen dabei zwei Funktionen erfüllen: Zum einen sollen sie gemeinsam mit der Metaforschung der Wissenschaft signalisieren, wo die Forschung steht, um künftige Forschung zu orientieren und anzuregen. Zum anderen sollen sie „Übersetzungsarbeit“ leisten und mit dem Wissenstransfer in Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Medien evidenzbasierte Diskurse und Entscheidungen ermöglichen. Ihre Ergebnisse sollen auch in der (politischen, medialen usw.) Bildungsarbeit eingesetzt werden können.

Dafür sollen zu ausgewählten Fragen Synthesen erarbeitet werden, die bis dahin schwer zugängliches oder überschaubares Wissen aus der Wissenschaft sichtbar machen. Dabei werden auch Ergebnisse von Forschenden des WI aufgegriffen und in einen größeren Zusammenhang gestellt. Der Anspruch des WI, interdisziplinäre Grundlagenforschung zu betreiben, soll gerade in diesen Synthesen zum Ausdruck kommen: Sie sollen zeigen, wie grundlegende Überlegungen und Befunde zu neuen Perspektiven und Einsichten führen können.

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