#GenderMatters: Was ist, was soll, was kann geschlechtergerechte Digitalisierung?

Angesichts von Megatrends wie Künstlicher Intelligenz, Internet der Dinge und dem Wandel der Arbeitswelt stellt sich die Frage, wie digitale Transformationen künftig so gestaltet werden können, dass Ungleichheiten überwunden werden. Die Corona-Pandemie hat diese Diskussion zusätzlich verstärkt. Denn den positiven Auswirkungen des Digitalisierungsschubs wie etwa neuen Möglichkeiten der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben stehen die negativen Auswirkungen auf das Familienleben und die Erwerbsarbeit entgegen.

Die Corona-Krise zeigt die Realität unter dem Brennglas und macht deutlich, dass Menschen sehr unterschiedlich von der Digitalisierung betroffen sind, wobei die negativen Auswirkungen stark vom Geschlecht abhängig sind. So sind es während der pandemiebedingten Schulschließungen überwiegend Frauen, die die Kinderbetreuung übernehmen – zusätzlich zu Homeoffice und Videokonferenzen. Wie also können wir die Digitalisierung geschlechtergerecht und partnerschaftlich gestalten und dabei sicherstellen, dass alle Menschen gleichermaßen von ihr profitieren? 

Mit drei Impulsbeiträgen gibt das Weizenbaum-Forum einen Überblick über die Auswirkungen der digitalen Transformation auf die Geschlechtergerechtigkeit und will positive wie auch negative Erfahrungen mit dem Publikum diskutieren.
 

Anmeldung: Bitte melden Sie sich über das Onlineformular für die Veranstaltung an. 

Moderation: Dr. Stefan Ullrich, Forschungsgruppenleiter am Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft


Impulsbeiträge:

Dr. Bianca Herlo, Designforscherin und Forschungsgruppenleiterin am Weizenbaum-Institut 

Elisa Lindinger, Managing Director von SUPERRR Lab

Prof. Dr. Stephan Höyng, Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin 


Das Weizenbaum-Forum bringt einmal im Monat drei ausgewählte Expert*innen aus unterschiedlichen Bereichen zusammen, um die gesellschaftlichen Folgen der Digitalisierung aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und anschließend mit dem Publikum zu diskutieren. Die Veranstaltung greift die Idee des antiken Forums auf und schafft einen Ort der Begegnung, des Austauschs, der Reflektion – und schlägt damit Brücken zwischen Wissenschaft und Praxis.

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