Christoph Neuberger wird stellvertretender Vorsitzender des bpb-Beirats
01.09.2026Der wissenschaftliche Geschäftsführer des Weizenbaum-Instituts übernimmt zum 1. September 2026 den stellvertretenden Vorsitz des Wissenschaftlichen Beirats der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb).
Prof. Dr. Christoph Neuberger gehört dem Gremium seit 2020 an und wird künftig gemeinsam mit der neuen Vorsitzenden Prof. Dr. Susan Seeber dessen Arbeit mitgestalten.
Der Beirat berät die bpb in wissenschaftlichen Fragen und bringt Perspektiven aus unterschiedlichen Fachrichtungen zusammen. Für Neuberger ist dabei besonders relevant, wie sich der digitale Wandel auf Öffentlichkeit, Medien und politische Kommunikation auswirkt.
„Politische Bildung steht heute vor der Herausforderung, Orientierung in einer zunehmend digital geprägten Öffentlichkeit zu geben. Wissenschaft kann helfen, Veränderungen einzuordnen und Debatten über Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern. Ich freue mich darauf, diese Perspektive künftig noch stärker in die Arbeit des Beirats einzubringen“, sagt Professor Christoph Neuberger.
Am Weizenbaum-Institut ist Neuberger Wissenschaftlicher Geschäftsführer, Vorstandsmitglied und Direktor. Er forscht zu digitalem Wandel von Öffentlichkeit, Medien und Journalismus. Die Nachrichtenvermittlung auf Plattformen und im Journalismus steht im Vordergrund seiner Arbeit. An der Freien Universität Berlin ist er Professor für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft mit dem Schwerpunkt „Digitalisierung und Partizipation“.
Die Bundeszentrale für politische Bildung
Die Bundeszentrale für politische Bildung unterstützt Bürgerinnen und Bürger dabei, sich mit Politik zu befassen. Ihre Aufgabe ist es, Verständnis für politische Sachverhalte zu fördern, demokratisches Bewusstsein zu festigen und die Bereitschaft zur politischen Mitarbeit zu stärken.