Arbeiten in hochautomatisierten, digital-hybriden Prozessen

Die Forschungsgruppe untersucht, wie sich Automatisierung auf Beschäftigte in Industrie, Logistik und dem Dienstleistungssektor auswirkt und identifiziert Gestaltungspotenziale für betriebliche und politische Akteure. „Automatisierung“ meint dabei nicht nur den Einsatz mechanischer Robotik, sondern auch die Anwendung von Künstlicher Intelligenz und des Internets der Dinge. Die Analyse von Gestaltungspotenzialen der Arbeit findet entsprechend mit Blick auf Veränderungen in Produktionsnetzwerken, die Entstehung neuer Geschäftsmodelle und die Hybridisierung von Produkten und Wertschöpfungsprozessen statt.

Neue Anforderungen an Arbeit

Im Zentrum der Forschung steht die Frage, wie sich durch Automatisierung Tätigkeitsprofile und soziale Beziehungen zwischen Akteuren auf betrieblicher und überbetrieblicher Ebene verändern.

Im Einzelnen fragen wir: 

  • Wie verändern sich Tätigkeitsprofile, Qualifikationsanforderungen und Arbeitsorganisation im Zuge der Einführung neuer Automatisierungskonzepte basierend auf adaptionsfähiger Robotik, dem Internet der Dinge und Künstlicher Intelligenz? 
  • Wie verändern sich Struktur und Geographie der Wertschöpfung im Zuge der Verbreitung datenbasierter Geschäftsmodelle und digitaler Plattformen?
  • Welche Strategien verfolgen unterschiedliche Akteure (Management, Betriebsräte, Gewerkschaften, Staat) im Hinblick auf die Gestaltung und Regulierung der technologisch bedingten Umbrüche in der Arbeitswelt?

Im Zentrum unserer Forschungstätigkeit stehen Betriebsfallstudien in Industrie, Logistik und dem Dienstleistungssektor. Neben unseren umfangreichen Forschungstätigkeiten in Europa untersuchen wir auch Veränderungen der Arbeitswelt in China, Indien und den USA und kooperieren eng mit Forschenden aus diesen Ländern.

Mitglieder der Forschungsgruppe

Twitter

Folgen Sie der Forschungsgruppe auf Twitter: @WZB_GlobalWork

Publikationen der Forschungsgruppe

Zur nächsten Forschungsgruppe