Zwischen Plattformmacht und Gemeinwohl

08/24/2026

Wie konnten die großen Tech-Konzerne so mächtig werden – und wie lässt sich ihr Einfluss begrenzen? Die neue Broschüre „Plattformmacht“ beleuchtet Hintergründe, Folgen und Alternativen.

Digitale Plattformen wie Amazon, Google, Facebook & Co. prägen unseren Alltag: Sie verbinden Menschen, organisieren Märkte und sind wichtige Orte für Information und öffentliche Debatten. Das neue Taschenbuch „Plattformmacht“ untersucht, wie die großen Plattformkonzerne ihre wirtschaftliche und gesellschaftliche Macht aufgebaut haben und welche Folgen diese Entwicklung hat. Verfasst wurde die Broschüre von den Weizenbaum-Forscherinnen Esther Görnemann und Clara Iglesias Keller.

Die Autorinnen zeichnen nach, wie Plattformunternehmen durch datenbasierte Geschäftsmodelle, Werbung und wettbewerbsverzerrende Praktiken große wirtschaftliche und gesellschaftliche Macht erlangt haben. Sie zeigen, welche Auswirkungen diese Plattformmacht auf Märkte, Kommunikation, Meinungsbildung und den Umgang mit Daten, aber auch für geopolitische Zusammenhänge hat.

Doch wie lässt sich die Macht der Tech-Konzerne begrenzen? Die Broschüre beleuchtet, welche Regeln es für mehr Transparenz, fairen Wettbewerb und verantwortungsvolle Inhaltsmoderation braucht. Sie stellt zudem technologische und zivilgesellschaftliche Alternativen vor und zeigt Wege zu einer demokratischen und gemeinwohlorientierten digitalen Zukunft auf.

„Plattformmacht“ zeigt damit nicht nur, wie die heutige Plattformökonomie funktioniert, sondern eröffnet auch Perspektiven darauf, wie digitale Räume und Infrastrukturen offener gestaltet werden können. Die Broschüre ist in der gemeinsamen Publikationsreihe des Weizenbaum-Instituts mit der Berliner Landeszentrale für politische Bildung erschienen. Gedruckte Exemplare sind kostenfrei in den Besucherzentren der Landeszentralen für politische Bildung in Berlin, Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und dem Saarland erhältlich.

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