Sebastian Berg
Über
Sebastian Berg ist politischer Theoretiker in der Forschungsgruppe „Technik, Macht und Herrschaft“ und Mitglied der Forschungsgruppe „Politik der Digitalisierung“ am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialwissenschaften. Er hat Politikwissenschaft und Öffentliches Recht studiert und hat an der der FU Berlin, der Helmut-Schmidt-Universität/ Universität der Bundeswehr Hamburg und der Princeton University geforscht und gelehrt.
Seine gegenwärtige Forschung gilt einer kritischen Theorie digitaler Staatlichkeit: Er untersucht, wie im Zuge der Verwaltungsdigitalisierung und der wachsenden Durchdringung staatlicher Strukturen durch private Akteure digitale Infrastrukturen sowie staatliche Verfahren und Institutionen einem tiefgreifenden Formwandel unterworfen werden – und welche Verschiebungen in den politischen Herrschaftsverhältnissen sich daraus ergeben, die sich in umkämpften Begriffen wie digitaler Souveränität und demokratischer Selbstbestimmung niederschlagen.
Darüber hinaus forscht Sebastian zu Theorien und Ansätzen Digitaler Demokratie, demokratischer Repräsentation und politischer Phänomenologie. In seiner Dissertation Operationen am Ort der Macht. Eine Kritik des Politischen in der digitalen Konstellation hat Sebastian im Rückgriff auf das Werk Claude Leforts eine kritisch-phänomenologische Perspektive auf das generative Prinzip der Operativität entwickelt, das er nicht nur als ein Kernprinzip digitaler Technologie, sondern als aufstrebendes gesellschaftliches und politisches Leitprinzip begreift, und dass er auf seine demokratietheoretischen Implikationen hin befragt.
Forschungsgruppe: Technik, Macht und Herrschaft
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Forschungsfelder
Sebastian Berg forscht zu:
- Digitale Demokratie
- Kritische Politische Phenomenologie
- Digitale Staatlichkeit
Publikationen
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