Prof. Dr. Martin Krzywdzinski
Über
Martin Krzywdzinski ist Direktor am Weizenbaum-Institut, Leiter der Forschungsgruppe „Globalisierung, Arbeit und Produktion“ am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und Professor für Internationale Arbeitsbeziehungen an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg. Martin hat an der Freien Universität Berlin promoviert und habilitiert.
In seiner Forschung befasst er sich aus soziologischer Perspektive mit dem technologischen Wandel in der Arbeitswelt und insbesondere mit Automatisierungsprozessen und ihrem Zusammenhang mit Veränderungen der Arbeitsorganisation, Qualifikationsanforderungen und Belegschaftsstrukturen. Seine Forschung ist international komparativ ausgerichtet. Martin ist Mitglied im Programmausschuss des DFG-Schwerpunktprogramms „Digitalisierung der Arbeitswelten“, des Steering Committee des Automobilforschungsnetzwerks GERPISA und des Forschungsbeirats Industrie 4.0. 3. Martin hat langjährige Erfahrungen in internationalen Forschungsprojekten. Seine jüngsten Forschungsvorhaben befassen sich mit der Entwicklung der Plattformökonomie und Arbeitsbedingungen auf Plattformen, der Digitalisierung und Automatisierung industrieller Arbeitsprozesse sowie Prozessen der Aushandlung und Mitbestimmungvon technologischem Wandel in Betrieb.
Positionen
Martin Krzywdzinski hat folgende Positionen am Weizenbaum-Institut inne:
- Direktor
- Vorstandsmitglied
-
Principal Investigator, Forschungsgruppe: Arbeiten mit Künstlicher Intelligenz
Kontakt
Forschungsfelder
Martin Krzywdzinski forscht zu:
- Arbeitssoziologie
- Digitalisierung in der Arbeitswelt
- globale Wertschöpfungsketten
Weitere Projekte
Auswahl
Seit 2020
Fairwork (gefördert vom Bundesministerium für internationale Zusammenarbeit und Entwicklung)
2020-2023
Automatisierung und Digitalisierung der Arbeitswelt in Folge der COVID19-Krise (gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales)
2020-2021
Skills, Artificial intelligence and Labour (gefördert von der Volkswagen Stiftung)
Seit 2017 Promotionskolleg "Gute Arbeit" (gefördert von der Hans-Böckler-Stiftung)
Mitgliedschaften und Funktionen
- Beirat Research Advisory Board Industry 4.0. Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (seit Mai 2023)
- Beirat "Future of Work". Industrial Union of Metalworkers (IG Metall) (von November 2021 bis November 2023)
- Ausschuss Arbeitsgruppe "Zukunft der Arbeit nach Corona". Berlin-Brandenburg Academy of Sciences and Humanities (von März 2021 bis August 2023)
- Mitglied Steering Committee of the Priority Program “Digitalization of the Working Worlds”. Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) (seit April 2019)
- Beirat Research Advisory Board of the "Work of the Future" Program (Mitglied im Beirat). Massachusetts Institute of Technology (von September 2018 bis September 2020)
- Vorstand (Vorstandsmitglied). Sektion Arbeits- und Industriesoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (von November 2017 bis Oktober 2020)
- Steuerungskreis (International). GERPISA - The International Network of Automobile (seit Januar 2012)
Weitere Informationen
Publikationen
...