Dr. Jan-Philipp Kruse
Über
Jan-Philipp Kruse erforscht aus philosophischer Perspektive den Strukturwandel moderner Gesellschaften, ihre Krisentendenzen und ihr Potential zur Transformation. Eine der zentralen Fragen lautet, wie Selbstverständigung und Selbstverständnis liberaler Demokratien durch digitale Technologien geformt werden – und ob sich daraus ein adaptiver Pfad für Herausforderungen wie die ökologische Krise ergeben kann.
In seiner (aus einer von Rahel Jaeggi betreuten und mit summa cum laude bewerteten Doktorarbeit hervorgegangenen) Monografie über „Semantische Krisen” entwickelt er einen aktualisierten Analyserahmen, der in Auseinandersetzung mit und als Weiterentwicklung zeitgenössicher Kritischer Theorie den für eine Demokratie essentiellen Zusammenhang von erfolgreichem Problemlösen und unverzerrter Verständigung herausarbeitet. Aktuelle Arbeiten umfassen Digital Transformations of Democracy, Requirements for Successful Problem Solving in the Age of Anthropocene und The Mumbling Machine – Towards an Adornitian Account of Generative AI.
Forschungsgruppe: Digitalisierung und Öffnung der Wissenschaft
Forschungsfelder
Jan-Philipp Kruse forscht zu:
- KI und Gesellschaft
- Kritische Theorie der KI
- Digitale Transformationen
- Digitaler Strukturwandel der Öffentlichkeit
- Anthropozän/ökologische Krise