Dr. Francesco Preta

Gastwissenschaftler

Über

Francesco Preta ist Gastwissenschaftler in der Forschungsgruppe „Technik, Macht und Herrschaft" am Weizenbaum-Institut. Seine Arbeit befasst sich mit der Divergenz von reiner und angewandter Mathematik als erkenntnistheoretische Praktiken und deren Auswirkungen auf die Machtkonzentration im gegenwärtigen KI-Paradigma. Während seines Aufenthalts am Weizenbaum-Institut möchte er untersuchen, wie sich diese Dualität in der aktuellen EU-Politik widerspiegelt.

Francescos Forschungsinteressen umfassen die Geschichte und Philosophie der Mathematik, kritische KI-Theorie, historische Epistemologie und die politische Ökonomie mathematischer Wissensproduktion. Er promovierte in Mathematik an der New York University (2021) und arbeitet seit 2022 freiberuflich mit akademischen und privaten Institutionen zusammen.

Sein aktuelles Forschungsprojekt „Vector Spaces, Unbound" (gemeinsam mit Mikael Brunila, Sciences Po) analysiert die Entwicklung des Begriffs des Vektorraums von seinen Anfängen bis zur heutigen Verwendung in Embedding-Modellen. Es verbindet die genaue Lektüre mathematischer Texte mit Methoden der computergestützten Sozialwissenschaft, um die technischen und gesellschaftlichen Verschiebungen zu interpretieren, die diese Entwicklung mit sich bringt.

Forschungsgruppe: Technik, Macht und Herrschaft (Juli 2026)

Kontakt

Organisation
Unabhängiger Forscher (ehemals NYU)

Forschungsfelder

Francesco Preta forscht zu:

Historische Epistemologie der Mathematik und der Künstlichen Intelligenz