Dr. Diana Serbanescu

Forschungsgruppenleiterin

Mit einem doppelten Hintergrund in Informatik und darstellenden Künsten arbeitet Diana Serbanescu an interdisziplinären Ansätzen zu Kultur, Gesellschaft und Technologie, mit einem starken Schwerpunkt auf feministischen Ansätzen der Wissensproduktion.

Als Teamleiterin der Gruppe zur Erforschung der Kritikalität der Künstlichen Intelligenz vertritt sie eine praxisorientierte und partizipative Forschungspraxis zu den Themen Verzerrung und Erklärbarkeit in Bezug auf Algorithmen des maschinellen Lernens und zur Aufdeckung inhärenter symbolischer Machtstrukturen in aktuellen technologischen Systemen.

Sie war auch Mitbegründerin von REPLICA, einer Plattform für darstellende Künste, die Kreative und Wissenschaftler einlädt, gemeinsam hybride Verhaltensmodelle für Mensch und Maschine zu entwerfen und zukünftige Werkzeuge, Kulturen und Rituale zu entwerfen. Als künstlerische Leiterin von REPLICA erforscht Diana Serbanescu das Potenzial sentimentaler Maschinen: das neue Menschliche, die Messbarkeit von Emotionen oder die fortdauernde Gültigkeit von Traditionen im Zeitalter der künstlichen Intelligenz und der digitalen Kolonialisierung, wenn Technologien das kollektive Unbewusste durchdringen und eine neue Ästhetik erzeugen.

2019 erhielt Diana mit REPLICA von der Volkswagen Stiftung einen kleinen Planungszuschuss für das Projekt The Shape of Things to Come – das Üben zukünftiger Gesellschaften mit KI und darstellenden Künsten.

Kontakt

Email

diana-alina.serbanescu[at]tu-berlin.de ‎

Organisation
Technische Universität Berlin (TU)

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