Reorganisation von Wissenspraktiken

Forschungsgruppe 21

Diese Forschungsgruppe untersucht wie eine Reorganisation wissenschaftlicher Praktiken entlang digitaler Prinzipien einen Beitrag zu individueller und gesellschaftlicher Selbstbestimmung leisten kann. Die Beziehungen zwischen Wissenschaft, Individuum und Gesellschaft werden hierfür entlang der Themen „Impact“, „Interdisziplinarität“ und „Iteration“ betrachtet. Organisationstheoretisch fundiert und mit einem Fokus auf qualitative Forschungsmethoden reflektiert die Forschungsgruppe neue Wissenspraktiken außerhalb und innerhalb des Weizenbaum-Instituts und entwickelt Gestaltungsoptionen für Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

Impact

Im Bereich „Impact“ wird das Spannungsfeld aus Spezialisierung der Wissenschaft und dem Anspruch einer allgemeinverständlichen Kommunikation wissenschaftlicher Ergebnisse untersucht. Forschungsergebnisse dieses Bereiches geben Aufschluss darüber, wie Schnittstellen zwischen wissenschaftlichen Gemeinschaften und deren verschiedenen Anspruchsgruppen organisiert werden können.

Interdisziplinarität

Der Bereich „Interdisziplinarität“ widmet sich der Vermutung, dass Erkenntnisse über aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen vor allem durch solche Formen der wissenschaftlichen Zusammenarbeit erlangt werden können, die traditionelle Disziplingrenzen überschreiten. Die Forschungsergebnisse dieses Bereiches helfen dabei, solche hybriden Wissenspraktiken zu organisieren.

Iteration

Der Bereich „Iteration“ untersucht, wie digitale Technologien etablierte Arbeitsabläufe der Wissensproduktion verändern und wie sich diese Veränderungen auf die Form des produzierten Wissens auswirken. Insbesondere interessiert sich dieser Bereich für neue Wissenspraktiken, die auf Ideale der Vorläufigkeit und Überarbeitung setzen. Die Forschungsergebnisse dieses Bereiches bieten Orientierungshilfe bei Fragen zu neuen Wissenspraktiken, wie zum Beispiel Open Peer Review oder Open Educational Resources.

Mitglieder der Forschungsgruppe

Publikationen der Forschungsgruppe 21

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