03/10/2026
06:00 PM - 07:30 PM | online
Wenn Effizienz kostet: Menschliche Kompetenz in der KI-Ära
Künstliche Intelligenz wird zunehmend eingesetzt, um Arbeits-, Lern- und Entscheidungsprozesse effizienter zu gestalten. Gleichzeitig mehren sich Hinweise darauf, dass der Einsatz von KI auch unbeabsichtigte Nebenwirkungen haben kann.
Künstliche Intelligenz wird zunehmend eingesetzt, um Arbeits-, Lern- und Entscheidungsprozesse effizienter zu gestalten. In vielen Bereichen verspricht KI erhebliche Produktivitätsgewinne, schnellere Abläufe und Entlastung von Routinetätigkeiten. Gleichzeitig mehren sich Hinweise darauf, dass der Einsatz von KI auch unbeabsichtigte Nebenwirkungen haben kann – insbesondere dort, wo sie menschliche Kompetenzen nicht ergänzt, sondern ersetzt.
Vor diesem Hintergrund diskutiert diese Veranstaltung die Frage, wie Effizienzgewinne durch KI so gestaltet werden können, dass sie langfristig mit Kompetenzaufbau vereinbar bleiben. Im Zentrum steht die These, dass kurzfristige Effizienzgewinne langfristig zu substanziellen Kompetenzverlusten führen können, wenn Lern-, Urteils- und Problemlöseprozesse systematisch ausgelagert werden.
Das interdisziplinäre Panel bringt Perspektiven aus Psychologie (Human Factors), Informatik und Bildungswissenschaften der Informatik zusammen. Gemeinsam diskutieren die Teilnehmenden, unter welchen Bedingungen KI menschliche Kompetenzen stärken kann, wo Risiken der Dequalifizierung liegen und welche Gestaltungsprinzipien notwendig sind, um Effizienz und Kompetenzentwicklung in eine nachhaltige Balance zu bringen.
Diskutierende
- Thomas Kosch, Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Informatik
- Linda Onnasch, TU Berlin, Institut für Psychologie und Arbeitswissenschaft
- Gergana Vladova, Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Informatik
- Jennifer Haase (Moderation), Forschungsgruppenleiterin „Sicherheit und Transparenz digitaler Prozesse“ am Weizenbaum-Institut
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