Weizenbaum-Institut und Zuse-Institut stärken Zusammenarbeit zu KI

09/09/2026

Das Weizenbaum-Institut und das Zuse-Institut Berlin (ZIB) bauen ihre Zusammenarbeit zu Künstlicher Intelligenz aus. Gemeinsam verbinden sie technische Expertise mit sozialwissenschaftlicher Forschung, um zu untersuchen, wie KI Gesellschaft und Wirtschaft verändert.

Dazu haben beide Einrichtungen eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, die festlegt, wie sie künftig ihre jeweilige Expertise in Informatik, Mathematik, KI und sozialwissenschaftlicher Forschung zu den Auswirkungen von KI verbinden werden.

Denn viele Fragen rund um KI lassen sich nicht allein technisch beantworten: Wie verändern KI-Systeme Entscheidungen und Arbeitsprozesse? Unter welchen Bedingungen werden sie eingesetzt? Und welche Folgen hat ihr Einsatz für Gesellschaft und Wirtschaft?

„KI ist längst nicht mehr nur eine Frage der technischen Entwicklung. Wir müssen auch verstehen, was diese Technologien gesellschaftlich bewirken und wie ihr Einsatz besser gestaltet werden kann“, sagt Christoph Neuberger, wissenschaftlicher Geschäftsführer und Direktor des Weizenbaum-Instituts.

„Die wichtigsten Fragen, die KI aufwirft, sind nicht rein technischer Natur. Sie liegen an der Schnittstelle zwischen maschinellem Lernen und Gesellschaft. Die Expertise des ZIB im Bereich der Künstlichen Intelligenz mit der interdisziplinären Stärke des Weizenbaum-Instituts zusammenzuführen, ist deshalb ein natürlicher und spannender Schritt“, sagt Sebastian Pokutta, Vizepräsident des Zuse-Instituts Berlin.

Geplant sind gemeinsame Forschungsprojekte, Karriereförderung, Workshops und wissenschaftliche Veranstaltungen.