Digitalpolitik auf Kurs: Weizenbaum-Institut startet gemeinsam mit Bertelsmann Stiftung Debattenmonitor am 16. September
09/07/2026Acht Ausgaben zu aktuellen Fragen der Digitalpolitik: Neue Veranstaltungsreihe bringt Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft ins Gespräch.
Digitalpolitik ist komplex, schnelllebig und häufig unübersichtlich. Neue politische Initiativen, Verordnungen und Gesetze entstehen in kurzer Folge auf europäischer und nationaler Ebene. Doch wie greifen die verschiedenen Regelungen ineinander? Was bedeuten sie für die Praxis, welche Folgen haben sie für unterschiedliche Akteur:innen – und wo besteht weiterer Handlungsbedarf?
Mit der neuen Veranstaltungsreihe„Digitalpolitik auf Kurs“wird die erfolgreiche Dialogreihe zur Umsetzung der KI-Verordnung weitergedacht und es werden aktuelle Entwicklungen der Digitalpolitik von Expert:innen eingeordnet und gemeinsam mit dem Publikum diskutiert In acht moderierten Online-Treffen kommen Akteur:innen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen. Im Mittelpunkt steht die Frage, was neue Regelungen in der Praxis bedeuten, wie sie umgesetzt werden und wo weiterer Handlungsbedarf besteht.
„Digitalpolitik entscheidet sich nicht nur auf dem Papier. Entscheidend ist auch, wie Regulierung umgesetzt wird, wie verschiedene Regelwerke zusammenspielen und welche Folgen daraus für unterschiedliche Akteure entstehen“, sagt Professor Herbert Zech, Direktor des Weizenbaum-Instituts und Schirmherr der Reihe „Mit ‚Digitalpolitik auf Kurs‘ wollen wir einen Raum schaffen, in dem diese Debatten gemeinsam eingeordnet und aus unterschiedlichen Perspektiven diskutiert werden.“
Auftakt: Was bleibt nach dem digitalen Omnibus?
Die erste Ausgabe der Dialogreihe findet am 16. September 2026 von 14:00 bis 15:30 Uhr online statt unter dem Titel „Nach dem digitalen Omnibus: Was bleibt, was verändert sich, wie geht es weiter?“.
Der digitale Omnibus betrifft unter anderem zentrale Regelwerke wie die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und die europäische KI-Verordnung (KI-VO). Diskutiert werden die bislang beschlossenen Regelungen und Änderungen sowie ihre Auswirkungen auf die praktische Umsetzung und mögliche Konsequenzen für die weitere Entwicklung der europäischen Digitalregulierung.
Zum Auftakt sprechen Kai Zenner, Büroleiter und Berater für Digitalpolitik des Europaabgeordneten Axel Voss (EVP-Fraktion) im Europäischen Parlament, Julian Jakob, Referatsleiter für europäische Digitalpolitik beim Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) sowie Luise Quaritsch, Policy Fellow für EU Demokratie am Jacques Delors Centre der Hertie School. Das Grußwort hält Weizenbaum-Direktor Prof. Dr. Herbert Zech.
Zur Anmeldung: https://tickets.weizenbaum-institut.de/debattenmonitor/