Dr. Leonie Hunter

Gastwissenschaftlerin

Über

Leonie Hunter arbeitet als Postdoc Researcher an der Universität Basel. Nach ihrer Promotion in Philosophie an der Goethe-Universität und am Institut für Sozialforschung in Frankfurt am Main, hat sie die Professur für Philosophie und Ästhetik an der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main vertreten. Zudem war sie als Postdoc Researcher an der Princeton University, als Fellow am Istituto Svizzero in Rom und als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Philosophischen Institut der Justus-Liebig-Universität Gießen tätig.

Im Forschungsprojekt ‘Technologies of Social Abstraction’ untersucht sie ausgehend von der Theoriebildung der frühen Frankfurter Schule das Verhältnis von ästhetischer, sozialer und technologischer Abstraktion. Im Zentrum steht die Frage, wie sich die Erscheinungsform maschinell erzeugter Entscheidungsprozesse verselbständigt: Die eigentlich soziale Konstitution von Datensätzen wird aufgrund ihrer Vermittlung durch die Black Box neuronaler Netzwerke als technologische Objektivität zur Darstellung gebracht. Den Schein dieser Objektivität erschließe ich mithilfe von ästhetischen Überlegungen zur Darstellungsproblematik sozialer Abstraktion. 2023 erschien das Drama im Politischen: Hegels Ästhetik als demokratietheoretischer Traktat bei Konstanz University Press und 2024 Tragischer Liberalismus bei Campus.

Forschungsgruppe: Technik, Macht und Herrschaft (01.04.-01.06.2026)

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Universität Basel

Forschungsfelder

Leonie Hunter forscht zu: Technology and Social Abstraction