Florian Irgmaier
Über
Florian Irgmaier arbeitet zu Fragen der Wissens-, Wissenschafts- und Techniksoziologie. Ein Schwerpunkt seiner Forschung liegt auf den Mechanismen und Folgen des Wandels von Wissen im Zuge der fortschreitenden Verwissenschaftlichung, Technisierung und Digitalisierung von Gesellschaften. Insbesondere interessiert ihn, wie gegenwärtige epistemische Veränderungen sich auf die sozialen Praktiken auswirken, in denen Zukünfte entworfen, auf ihre Wahrscheinlichkeit und Kontrollierbarkeit überprüft und mit Relevanz ausgestattet werden.
Er studierte Politik und Verwaltung sowie Soziologie an der Universität Potsdam (B.A.) und Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (M.A.). Im Oktober 2025 schloss er sein Promotionsverfahren an der Universität Bielefeld mit einer Arbeit über „Wissenschaft und Technik in der sozialen Konstruktion von Möglichkeitshorizonten“ ab. In der Vergangenheit arbeitete Florian Irgmaier in der Forschungsgruppe Technik, Macht und Herrschaft am Weizenbaum-Institut sowie am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und am Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft.
Positionen
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Forschungsgruppe: Reorganisation von Wissenspraktiken
Assoziierter Forscher, Forschungsgruppe: Technik, Macht und Herrschaft
Kontakt
Forschungsfelder
Florian Irgmaier forscht zu:
- Wissens-, Wissenschafts- und Techniksoziologie
- Gesellschaftliche Formen der Erschließung der Zukunft und des Umgangs mit Unsicherheit
- Auswirkungen von Wissenschaft und Technik auf Handlungs- und Verantwortungsattribution
- Digitale Techniken der Beobachtung, Auswertung und Beeinflussung von Verhalten
Mitgliedschaften und Funktionen
Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)
Publikationen
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