Weizenbaum Library im neuen Design
19.01.2026Die Weizenbaum Library ist ein Open-Access-Repositorium für die Digitalisierungsforschung, welches das Weizenbaum-Institut konzipiert und umgesetzt hat. Es präsentiert sich ab sofort in neuem Design und mit neuen Funktionen.
Mit dem Relaunch wurde das Repositorium zu einer leistungsfähigen, zentral betriebenen Infrastruktur ausgebaut, die gezielt für die Digitalisierungsforschung bereitgestellt wird. Die Weizenbaum Library ermöglicht den freien Zugang zu wissenschaftlichen Ergebnissen und macht die Forschung des Weizenbaum-Instituts und weiterer Digitalisierungsforschungsinstitute einer breiten Öffentlichkeit nachhaltig zugänglich.
Ein wesentlicher Schritt: Die Weizenbaum Library steht nun auch anderen Digitalisierungsforschungsinstituten national und international zur Verfügung. Forschungsinstitute, die sich mit Fragen der Digitalisierung befassen, können ihre Publikationen, Daten und Materialien in der Weizenbaum Library bereitstellen und damit die Sichtbarkeit ihrer Forschung erhöhen.
Die Weizenbaum Library ist ein zentrales Repositorium für wissenschaftliche Inhalte. Sie sammelt wissenschaftliche Artikel (Zeitschriftenaufsätze, , Konferenzbeiträge etc.) und Forschungsdaten sowie künftig auch (multimediale) Transferpublikationen wie Podcasts. Inhalte werden dauerhaft archiviert und können etwa nach Themen, Autor:innen oder Institutionen durchsucht und gefiltert werden.
„Mit der neuen Library schaffen wir eine Infrastruktur für die Digitalisierungsforschung und erleichtern den Zugang zu Forschungsergebnissen für Wissenschaft, Politik und Gesellschaft“, sagt Professorin Sonja Schimmler, Leiterin der Forschungsgruppe Digitalisierung und Öffnung der Wissenschaft am Weizenbaum-Institut. „Jetzt können alle Digitalisierungsinstitute ihre Ergebnisse bündeln und sichtbar machen – ein wichtiger Schritt für Vernetzung und Transfer.“
In der Aufbauphase wurde das Repositorium über den Verbundpartner Fraunhofer FOKUS des Weizenbaum-Instituts gehostet und in enger konzeptioneller Begleitung durch Professorin Sonja Schimmler und ihre Forschungsgruppe konzipiert und umgesetzt. Mit dem Relaunch ist der Betrieb nun vollständig an das Weizenbaum-Institut übergegangen.