14.04.2026

18:00 Uhr - 19:30 Uhr | online

Demokratie unter Druck – zivilgesellschaftliche und wissenschaftliche Strukturen

Die Anfeindungen gegen Personen, die sich aktiv für unsere Demokratie engagieren, nehmen zu. Im Weizenbaum Forum nehmen wir dies zum Anlass, um über konkrete Erfahrungen zu diskutieren und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Betroffen sind nicht nur Politiker:nnen und Medienschaffende, sondern auch vielfältige zivilgesellschaftliche Initiativen und zunehmend Wissenschaftler:innen. Immer häufiger sehen sie sich mit herablassenden Äußerungen, Hassrede, Verleumdungen bis hin zu Drohungen und tätlichen Angriffen konfrontiert. Hass und Hetze finden sich nicht nur im digitalen Raum, sie treten auch offline zutage und tragen erheblich zur Verunsicherung bei. Diese Verunsicherung ist nicht auf einzelne Bereiche zivilgesellschaftlichen Engagements oder wissenschaftlicher Forschung begrenzt – sie stellt die Grundfesten unserer pluralistischen liberalen Demokratie als solche in Frage.  

Das Weizenbaum Forum nimmt dies zum Anlass, über konkrete Erfahrungen zu diskutieren und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. In den Blick geraten sollen Initiativen und Policies, die geeignet sind, demokratische Werte zu verteidigen, die Widerstandsfähigkeit demokratischer zivilgesellschaftlicher Organisationen und wissenschaftlicher Strukturen zu stärken und die Menschen, die sich für diese einsetzen, zu schützen. Gemeinsam mit unseren Gästen wollen wir zwei Kernfragen erörtern: Wie gravierend ist das Problem und welche Bedrohungslagen haben sich in der jüngsten Zeit zugespitzt? Was wird bereits unternommen und was braucht es zukünftig? 

Dazu vereint das Panel Innenperspektiven aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Politik, um im gemeinsamen Austausch fruchtbare Anknüpfungspunkte und Möglichkeiten zur Stärkung resilienter Strukturen herauszustellen.

Das Panel wird von folgenden Fragestellungen geleitet:

  • Welche Bedrohungslagen finden sich im jeweiligen Feld? Haben sich diese in der jüngeren Vergangenheit verändert? Wenn ja, wie? 
  • Wie sieht die empirische Evidenzlage aus? Durch welche persönlichen Erfahrungen wird sie ergänzt?
  • Mit welchen Maßnahmen, Initiativen und Policies wurden positive Erfahrungen gemacht? 
  • Welche Strukturen und Bedingungen braucht es, um künftigen Bedrohungen besser begegnen zu können? 
  • Welche Bedarfe formuliert die Wissenschaft? Zivilgesellschaftliche Organisationen? Und welche politischen Maßnahmen und Handlungsrahmen sind nötig? 
  • Wie können die verschiedenen Felder fruchtbar zusammenarbeiten? 

Unsere Gäste

  • Matthias Fejes, Technische Universität Dresden/Scicomm – Support
  • Cornelius Helmert, IDZ Jena
  • Jeanne Dillschneider MdB, Deutscher Bundestag (angefragt)
  • Annett Heft, Moderation,Universität Tübingen, IRex, und Forschungsgruppenleiterin „Dynamiken der digitalen
    Mobilisierung“ (WI)
  • Daniel Thiele, Moderation, Forschungsgruppenleiter „Dynamiken der digitalen Mobilisierung“ (WI)
     

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