Bundesministerin Bär besucht Netzwerk Digitalisierungsforschung in Berlin

14.01.2026

Berlin, 14. Januar 2026 – Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt Dorothee Bär traf sich am 14. Januar 2026 am Weizenbaum-Institut mit führenden Wissenschaftler:innen des Netzwerks der Institute für Digitalisierungsforschung (NIfD), um sich über die gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung auszutauschen.

Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Frage, wie die Digitalisierungsforschung dazu beitragen kann, eine digital souveräne und demokratische Gesellschaft zu gestalten und die Hightech Agenda Deutschland (HTAD) umzusetzen.

Von der Erkenntnis zur Wirkung: Das NIfD ist ein starker Partner der Hightech Agenda Deutschland der Bundesregierung, mit der Deutschland wieder Top-Technologieland werden soll. An der Umsetzung ist auch die Wissenschaft beteiligt. Der interdisziplinäre Forschungsansatz des Netzwerks verbindet technologische Kompetenz, insbesondere im Bereich der Künstlichen Intelligenz, systematisch mit sozial- und geisteswissenschaftlicher Forschung. Damit tragen die Institute entscheidend zum Erfolg der gesellschaftlichen Nutzung digitaler Schlüsseltechnologien und zur Stärkung der digitalen Souveränität Deutschlands und Europas bei.

„Deutschland braucht exzellente, interdisziplinäre und anwendungsorientierte Digitalisierungsforschung. Die Digitalisierung hat tiefgreifende Auswirkungen auf alle Lebensbereiche der Gesellschaft. Die Institute für Digitalisierungsforschung untersuchen die gesellschaftlichen Folgen der digitalen Transformation und stellen dabei den Menschen im digitalen Wandel in den Mittelpunkt von Forschung und Innovation. Damit unterstützen sie die breite Verankerung von Schlüsseltechnologien in der Gesellschaft und leisten einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Hightech Agenda Deutschland.“
- Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt

Das Netzwerk der sechs Institute versteht sich als strategischer Impulsgeber für die Weiterentwicklung der Digitalisierungsforschung in Deutschland. So können Risiken früh erkannt, Handlungsoptionen abgeleitet und digitale Systeme wertorientiert weiterentwickelt werden.

„Neben technologischer Innovationskraft ist die gesellschaftliche Orientierung entscheidend für die digitale Transformation. Das Netzwerk der Institute für Digitalisierungsforschung liefert fundierte Erkenntnisse für eine menschenzentrierte Digitalisierung. Die Institute analysieren die sozialen Folgen, bewerten sie und leiten Handlungsempfehlungen für die gesellschaftliche Praxis ab.“
- Prof. Dr. Christoph Neuberger, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Weizenbaum-Instituts

Über die HTAD

https://www.bmftr.bund.de/DE/Technologie/HightechAgenda/HightechAgenda_node.html

 

Über das Netzwerk der Institute für Digitalisierungsforschung (NIfD)

Das Netzwerk der Institute für Digitalisierungsforschung (NIfD) vereint seit 2021 führende Einrichtungen in Deutschland, die die gesellschaftlichen, politischen und technologischen Folgen der digitalen Transformation interdisziplinär erforschen. Die Mitglieder des Netzwerks sind das Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG), das Bayerische Forschungsinstitut für Digitale Transformation (bidt), das Center for Advanced Internet Studies (CAIS), das Leibniz-Institut für Medienforschung│Hans-Bredow-Institut (HBI), das Weizenbaum-Institut und das Zentrum verantwortungsbewusste Digitalisierung (ZEVEDI). Das Netzwerk stärkt Kooperation, Wissensaustausch und gemeinsame Initiativen, um die Digitalisierungsforschung in Deutschland sichtbar und wirksam zu machen.