Dr. Tobias Ebbrecht-Hartmann

Projektleitung

Über

Tobias Ebbrecht-Hartmann leitet das Teilprojekt des vom BMFTR geförderten Verbundprojekts Decoding Antisemitism in YouTube Videos (DAYVid) am Weizenbaum Institut. Das Teilprojekt DECORA nimmt vor allem rechtsextreme Formen des Onlineantisemitismus in Videos und Kommentaren in den Blick und analysiert spezifische codierte visuelle und narrative Muster antisemitischer Kommunikation.

Mit seinem Hintergrund in Film-und Medienwissenschaft und langjähriger Forschung zu Formen der Auseinandersetzung mit dem Holocaust und NS-Verfolgung in sozialen und digitalen Medien betreut Tobias Ebbrecht-Hartmann vor allem den Bereich der multimodalen Videoanalyse und der Untersuchung audiovisueller Formen antisemitischer Diskurse in algorithmisch verstärkten Medienumgebungen.

Tobias Ebbrecht-Hartmann hat an der Freien Universität Berlin promoviert und ist Associate Professor im Department of Communication & Journalism und dem European Forum an der Hebrew University in Jerusalem. Er ist Partner im Konsortium der Horizon Europe Research & Innovation Action AVCloud - Audiovisual Use Cases for the Cultural Heritage Cloud (ECCCH) und assoziierter Forscher im Forschungsprojekt “Holocaust Commemoration and Contestation on Social Media” der Universität Umeå. Er ist außerdem Gastwissenschaftler am Tikvah Institut und untersucht dort Antisemitismus in Infotainmentformaten auf YouTube.

Projektleitung: DECORA – Decoding Online Right-Wing Antisemitism

Forschungsgruppe: Dynamiken digitaler Nachrichtenvermittlung

Kontakt

Organisation
Weizenbaum Institut e.V.

Forschungsfelder

Tobias Ebbrecht-Hartmann lehrt und forscht zu: 

  • digitale Erinnerungskultur
  • digitales Kulturerbe
  • audiovisuelle und algorithmisch verstärkte Formen von Online-Antisemitismus
  • Verwendung und Migration von Gewaltbildern
  • Wirkung und Ästhetik von synthetischen Bildern und Quellen im Zeitalter generativer KI