Samuel Walsh
Über
Samuel Walsh ist Doktorand an der Humboldt-Universität zu Berlin und von November 2026 bis Januar 2027 Gastwissenschaftler der Forschungsgruppe „Normsetzung und Entscheidungsverfahren“. Während seines Forschungsaufenthalts am Weizenbaum-Institut untersucht er, wie Datentransaktionen nach dem Data Act rückabzuwickeln sind, wenn sie scheitern, und welche Rolle das Bereicherungsrecht dabei spielen kann.
Sein Promotionsvorhaben untersucht, ob und inwieweit das Bereicherungsrecht angesichts der Immaterialität und Nichtrivalität von Daten als Rechtsinstitut für die Rückabwicklung gescheiterter Datentransaktionen nach dem Data Act herangezogen werden kann. Dabei soll auch herausgearbeitet werden, ob sich in der europäischen Digitalregulierung Ansätze eines europäischen Bereicherungsrechts erkennen lassen. Ihn interessieren in diesem Zusammenhang Fragen der Systembildung im zunehmend digitalen europäischen Privatrecht.
Samuel hat im Rahmen seines Studiums an der Humboldt European Law School einen Máster en Investigación Jurídica (Rechtsforschung) an der Universidad Autónoma de Madrid sowie einen LL.M. am King’s College London (Intellectual Property & Information Law) erworben.
Forschungsgruppe: Normsetzung und Entscheidungsverfahren (November 2026 – Januar 2027)
Forschungsfelder
Samuel Walsh forscht zu:
- Data Act/Datenwirtschaftsrecht
- Datentransaktionen
- Bereicherungsrecht
- Europäisches Privatrecht