Auf einen Blick
Das Forschungsprojekt GENDIS – Detecting Gender-Based Disinformation with Artificial Intelligence – untersucht geschlechtsspezifische Desinformation und Ansätze zu ihrer automatisierten Erkennung.
Förderung
| Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) |
Fördersumme
| 1,24 Millionen Euro |
Laufzeit
| Juli 2026 bis Juni 2029 |
Koordination
| Weizenbaum-Institut (WI) |
Verbundpartner | Weizenbaum-Institut (WI), Technische Universität München (TUM) |
Über das Projekt
Geschlechtsspezifische Desinformation kann gesellschaftliche Polarisierung verstärken und gezielt gegen Frauen und LGBTQI+-Personen eingesetzt werden. GENDIS untersucht, welche Narrative und Akteure dahinterstehen und wie sich entsprechende Inhalte über digitale Plattformen verbreiten. Ziel ist ein wissenschaftlich fundierter Ansatz zur Identifizierung solcher Desinformation und, darauf aufbauend, die Entwicklung eines KI-basierten Open-Source-Tools zur automatisierten Erkennung.
Für die Entwicklung des Verfahrens verbinden die Forschenden Kommunikations- und Genderforschung mit Methoden der Computational Social Science und Künstlichen Intelligenz. Sie analysieren sowohl textliche als auch visuelle Inhalte. Das geplante Werkzeug soll insbesondere Faktenchecker:innen, Journalist:innen und zivilgesellschaftliche Organisationen dabei unterstützen, geschlechtsspezifische Desinformation schneller zu erkennen und einzuordnen.