Archivierung und Sekundärnutzung qualitativer Forschungsdaten

Die Forderung nach der Öffnung der Wissenschaft ist in den letzten Jahren von Seiten der Politik, der Geldgeber, aber auch der Wissenschaft selbst lauter geworden. Gerade der Verlust von Forschungsdaten und damit die Unmöglichkeit der Nachnutzung, wird stark kritisiert. Insbesondere in der qualitativen Sozialforschung ist die Archivierung, Bereitstellung und Nachnutzung von Daten bisher allerdings keine gelebte Praxis.

Am 17. Januar veranstaltet die Forschungsgruppe 11: „Digitalisierung der Wissenschaftlichen Wertschöpfung“ gemeinsam mit ihrem Research Fellow Dr. Isabel Steinhardt von der Universität Kassel einen Workshop zum Thema „Archivierung und Sekundärnutzung qualitativer Forschungsdaten“.

Ziel des Workshops ist es einen umfassenden Austausch zwischen Forschenden und Forschungsinfrastrukturen zu ermöglichen, an dessen Ende ein möglichst kurzes Manual existiert, das den Einstieg in offene Forschung erleichtert und Hürden für die Nachnutzung von qualitativen Forschungsdaten abbaut.

Teilnehmende

An dem Workshop werden Betreiber*innen von Forschungsdateninfrastrukturen für die qualitative Sozialforschung sowie Forscher*innen aus den Sozialwissenschaften teilnehmen. Teil dieser Gruppe sind Fellows und Mentor*innen aus dem Fellow-Programm Freies Wissen, die bereits Erfahrung mit Open Science, qualitativer Forschung und interdisziplinärer Arbeit haben.

Ansprechpartnerin

Dr. Sonja Schimmler: sonja.schimmler[at]fokus.fraunhofer.de

 

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