Iris Braun | share: Wie sozialer Konsum weltweit Menschen in Not helfen kann

Weizenbaum-Direktor Sascha Friesike und Fondsanwalt Joel El-Qalqili im Gespräch mit Iris Braun, Gründerin von share

Täglich geraten Menschen weltweit in Not. Die Ursachen sind vielseitig: Naturkatastrophen, Bürgerkriege und Terrorismus, ertragsarme Landwirtschaft, mangelhafte Infrastruktur oder eine schlechte Gesundheitsversorgung. Aber auch ein Mangel an Arbeit, fehlende monetäre Einkünfte oder ein niedriges Maß an Bildung gehören dazu. Oftmals bilden die Ursachen gleichzeitig auch die Folgen und damit einen Teufelskreis, aus dem es ohne Hilfe von außen kein Entrinnen gibt. Iris und das Team von share haben sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, jedem Menschen Zugang zu Essen, Trinken und Hygiene zu ermöglichen. Das Unternehmen möchte Helfen „alltagsfähig" machen, indem es in unsere Kaufgewohnheiten integriert wird. Dabei setzt share auf das 1 + 1 Prinzip: Beim Kauf eines share-Produkts wie beispielsweise Wasser, Seife oder diversen Lebensmitteln wird ein gleichwertiges Produkt an einen bedürftigen Menschen verteilt. Wie share sich auf dem umkämpften Konsumgütermarkt langfristig behaupten möchte, wie die Hilfe vor Ort gewährleistet wird, wie ein Jeder von uns mit seinem täglichen Einkauf ohne Mehraufwand etwas Gutes tun kann und vieles mehr, erfahren Sie in dieser Folge unseres neuen Podcasts "Was machen wir morgen?".




Alle Folgen der Podcast-Reihe

Über Iris Braun

Iris Braun ist eine der Gründer*innen von share, einer sozialen Konsumgütermarke, die auf dem 1+1-Konzept basiert: Für jedes verkaufte share-Produkt erhält eine bedürftige Person ein gleichwertiges Produkt. Sie entwickelte zunächst die Produkte und Projekte mit den sozialen Partnern, und leitet nun das internationale Geschäft. Braun begann ihre Karriere bei der Boston Consulting Group, wo sie für Konsumgüterunternehmen sowie für das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen an Strategiethemen arbeitete. Danach war sie als Forscherin in verschiedenen Entwicklungsprojekten tätig und führte Wirkungsmessungen durch. Ihre Arbeit führte sie nach Ruanda, Bangladesch und Indien, wo sie auch mehrere Jahre lebte. Braun hat einen MPA der Harvard University in Development Economics und einen BA der Oxford University in Philosophie, Politic and Economics.

Back to previous page