Prof. Dr. Alexander Peukert: Kritik der Ontologie des Immaterialgüterrechts

In seiner Monografie "Kritik der Ontologie des Immaterialgüterrechts" ist Alexander Peukert der Frage nachgegangen, in welcher Weise Werke, Erfindungen und andere Schutzgegenstände des 'geistigen Eigentums' existieren.

Er zeigt, dass die Vorstellung von abstrakten Immaterialgütern eine sprachliche Konstruktion darstellt, die sich erst im 18. Jahrhundert herausbildete. Ihr alleiniger Zweck bestehe darin, ein Eigentumsobjekt zu fingieren. Im Vortrag wird Alexander Peukert erläutern, inwiefern seine ontologische Fragestellung zu einem besseren Verständnis des Immaterialgüterrechts beiträgt und welche normativen Schlussfolgerungen aus einer rechtsrealistischen Kritik der Vorstellung von "geistigen" Eigentumsobjekten zu ziehen sind.

Prof. Dr. Alexander Peukert
Goethe-Universität, FB Rechtswissenschaft und Forschungsverbund Normative Ordnungen
Max-Horkheimer-Str. 2, Postfach EXC-12, D-60323 Frankfurt am Main

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